Der 2017 State of Cyber Security Report des Sicherheitsexperten F-Secure hat sein Hauptaugenmerk auf die Bedrohungslage von Unternehmen gerichtet. Fazit: Die Angriffe sind komplexer denn je.
Kriminelle, so heißt es im Report, seien nicht mehr auf gängige Malware angewiesen, um Geld zu verdienen. Die Angreifer können laut F-Secure immer aus einem fast schon industrialisierten Portfolio schöpfen. Phishing, Listen von vorkompromittierten Konten und Netzwerken, die online verkauft werden, und andere Ressourcen bringen Aktivitäten gegen eine Behörde oder ein Fortune 500-Unternehmen in die Reichweite vieler verschiedener Angreifer“, erklärt F-Secure-Sicherheitsberater Sean Sullivan. Dennoch lautet eine Erkenntnis: Die meisten Cyberangriffe wurden 2016 mit grundlegenden, skriptfähigen Methoden gegen schlecht gepflegte Infrastrukturen durchgeführt.
Weitere Fakten von F-Secure: 197 neue Ransomware-Familien wurden im Jahr 2016 entdeckt, im Vergleich zu nur 44 im Jahr 2015. Und: Die Nutzung von Exploit-Kits ging im Jahr 2016 zurück.
Der Cyber Security Report greift daneben Trends und einzelne Ereignisse auf, etwa über Informationen über Mirai-basierte Botnetze. Der Report steht zum Download (PDF) bereit.,





