Die Entwickler der quelloffenen Echtzeit-SQL-Datebank Crate DB freuen sich über eine Finanzspritze von 11 Millionen US-Dollar.
Das in Österreich gegründete und unter anderem in Berlin ansässige Startup bietet eine Echtzeit-SQL-Datenbank mit integrierter Suche an. Die soll sich ideal eignen, um Daten für das Internet der Dinge und von Maschinen abzurufen, zu speichern und zu analysieren. Sie agiert unter anderem als Time-Series-Datenbank, um Datenpunkte über die Zeit zu verfolgen und auszuwerten.
Die Crate.io-Software soll sich sowohl für Analysen von Netzwerk-Traffic als auch für Geotracking eignen und hat inzwischen verschiedene Unternehmen als Nutzer. Das gefällt offenbar auch mehreren Investoren. Wie das Startup in einem aktuellen Blogpost ankündigt, hat es in einer Serie A eine Finanzspritze von 11 Millionen US-Dollar erhalten, unter anderem vom Docker-Gründer Solomon Hykes.
Maschinendaten auswerten
Das Geld scheint schon verplant: Die 30 Mitarbeiter starke Firma möchte Maschinen-Daten auswerten und hat dafür die Crate.io Machine Data Platform (kurz MDP) ins Leben gerufen, die Crate DB 3.0 als Datenbank verwendet. Crate.io MDP ist eine Kubernetes-Container-Umgebung, die dafür sorgen soll, dass die Datenbank in einer Cloudumgebung skaliert und dabei die Kundendaten lädt, aufbereitet, analysiert, visualisiert und notfalls Alerts startet. Zu finden ist Crate auf Github.





