Core OS stellt Fleet-Support ein

Core OS trennt sich von Fleet, ihrer selbst entwickelten Container-Orchestration-Software und wechselt auf Googles Kubernetes.

Grund ist im wesentlichen die deutlich größere Verbreitung von Kubernetes, dass laut der Core-OS-Ankündigung “der De-facto-Standard für Open-Source-Container-Orchestrierung sei.” Am 1. Februar 2018 werde man Fleet daher aus der eigenen Software entfernen und nicht mehr unterstützen. Zugleich befindet sich Fleet ab sofort nur noch im Maintainance-Modus und erhält lediglich Security- und Bugfixes, aber keine neuen Features.

Kubernetes erschien etwas weniger als ein Jahr nach Fleet, und verwendete “etcd”, einen verteilten Key-Value-Store von Core OS. Anders als Fleet brachte. Kubernetes ein solides und erweiterbares API mit sowie Code für die Dienstidentifikation, für Container-Networking und weitere Features, um gut zu skalieren. Schnell habe sich das Projekt daher auch dazu entschieden, an Kubernetes zu arbeiten. So habe man das populäre Flannel SDN beigesteuert,

Zahlenden Kunden empfehlen die Rkt-Macher nun ihren eigenen Bezahldienst Tectonic für Cluster im Produktiveinsatz (mit Kubernetes). Alternativ sollen die Nutzer zu Kubernetes auf Core OS greifen oder, rein für Testzwecke, zu Minikube. Fleet werde nach dem Februar 2018 weiterhin verfügbar sein, allerdings nicht mehr Teil von Container Linux, das die Firma anbietet.

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