Content-Management-System Typemill integriert KI

Typemill-Logo

Das neue Typemill 2.15.0 stellt Autoren einen KI-Assistenten beiseite, der Texte auf Zuruf überarbeitet und optimiert. Unter der Haube arbeitet dabei ein alter Bekannter.

Die neue künstliche Intelligenz unterstützt Autoren dort aber nicht schon während der Eingabe ihrer Artikel. Stattdessen muss man in der Admin-Benutzeroberfläche „Kixote“ den Text zunächst explizit im KI-Assistenten öffnen. Erst in seinem separaten Editor-Fenster lässt sich die künstliche Intelligenz auf den Beitrag ansetzen. Diese Zweiteilung erscheint umständlich, die künstliche Intelligenz greift damit aber auch nicht ungefragt in einen Text ein. Der KI-Assistent überarbeitet auf Wunsch sowohl den kompletten Beitrag als auch einzelne markierte Textpassagen.

Nach jedem KI-Einsatz erstellt Typemill 2.15.0 automatisch eine neue Version des Artikels. Autoren können jederzeit zu einer älteren Fassung zurückkehren beziehungsweise zwischen den einzelnen Versionen hin- und herspringen. Aufgaben an die KI stellen Autoren über Textbefehle. Diese Prompts lassen sich in einer Sammlung ablegen und bei Bedarf schnell abrufen. Um den KI-optimierten Text schließlich zu übernehmen, muss man ihn explizit speichern und in den herkömmlichen Editor zurückspringen.

Die künstliche Intelligenz stellt Typemill nicht selbst, sondern spannt dazu externe Dienste ein. Derzeit bittet das CMS ausschließlich OpenAIs ChatGPT zu Hilfe, bei dem man ein Benutzerkonto benötigt. In kommenden Typemill-Versionen sollen weitere KI-Dienste zur Wahl stellen.

Typemill gehört zur Gruppe der sogenannten Flat-File-CMS, die ihre Inhalte nicht in einer Datenbank, sondern in Dateien ablegen. Zum Einsatz kommt es hauptsächlich bei der Erstellung von Dokumentationen und Handbüchern.

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