Content-Management-System Pelican 4.11 verbessert Simple Theme

Pelican-Logo

Der Static Site Generator Pelican liegt in einer neuen Version vor, die Python 3.13 unterstützt, eine neue Einstellung für die Typogrify-Filter bietet, ein paar kleinere Änderungen unter der Haube vornimmt und am mitgelieferten Simple Theme schraubt.

Letztgenanntes haben die Entwickler um zusätzliche Blöcke erweitert. Damit soll man eigene Themes einfacher vom Simple Theme ableiten können. Die Änderungen erleichtern vor allem die Anpassung der Bestandteile des Bodys einer Seite, wie etwa das Menü oder die Fußzeile (Footer).

Die Typogrify-Filter helfen in Pelican dabei, die Typografie beziehungsweise das Schriftbild in Webseiten zu verbessern. Über die neue Einstellung kann man jetzt festlegen, welche Typogrify-Filter zur Anwendung kommen sollen. Pelican 4.11 setzt zudem die Typogrify-Bibliothek ab Version 2.1 voraus.

Des Weiteren arbeitet die Auto-Reload-Funktion besser, wenn sich am Theme, dem Inhalt oder an den Einstellungen etwas ändert. Konkret ignoriert Pelican 4.11 standardmäßig rekursiv alle versteckten Dateien sowie einige irrelevante Verzeichnisse, wie etwa „.git“ und „node_modules“.

Beim Erstellen der Online-Dokumentation fließt schließlich noch die aktuelle Jahreszahl aus der Umgebungsvariablen „SOURCE_DATE_EPOCH“ in die Texte ein – sofern die Umgebungsvariable existiert. Dank dieser kleinen Änderungen lassen sich reproduzierbare Builds von Pelican erstellen: Baut man Pelican 4.11 aus dem Quellcode, so liefert dieser Prozess ab sofort immer das gleiche (reproduzierbare) Ergebnis. Das wiederum hilft vor allem Distributoren, die ihre Pakete automatisiert bauen und testen lassen.

Apropos Builds: Pelican 4.11 unterstützt offiziell Python 3.13, nicht mehr aber das ältere Python 3.8. Neben Typogrify 2.1+ setzt der Static Site Generator zudem Pygments in einer Version vor 2.19 voraus.

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