Compliance-Tool rechnet mit GPLv3

Ein Programmierer, der Code abkupfert oder Lizenzen missachtet kann für ein Unternehmen teuer werden. Die Compliance-Management-Software ProtexIP verspricht Vorbeugung und in der aktuellen Version 4.3. bereits Unterstützung für GPLv3.

Das Programm vergleicht den Quelltext der Eigenentwicklung mit einer umfangreichen Datenbank von proprietärem und freiem Code, um Übereinstimmungen aufzuspüren. Bei Funden, die aus Open-Source-Projekten stammen, schlägt es zudem eine kompatible Lizenz vor.

In der jüngst fertiggestellten Version 4.3. berücksichtigt ProtexIP nach Angaben des Herstellers Black Duck Software sogar die GPL-Version 3, die sich derzeit noch im Entwurfsstadium befindet. Nach Fertigstellung der GPLv3 erwartet die Softwarefirma, dass zahlreiche freie Projekte auf die neue Lizenzversion umsteigen.

Das Programm unterstützt neben den Versionen der GPL unter anderem die Apache License in Version 2.0, die Eclipse Public License sowie die überarbeitete BSD-Lizenz. Zusätzlich ist ein Entwicklerkit erhältlich, mit dem sich ProtexIP 4.3 in bestehende Entwicklungsumgebungen einbinden lassen soll.

Den Preis für die Software bemisst der Hersteller nach der Zahl der Benutzer und dem Umfang des Codebestands, den das Tool verwaltet. Weiterführende Informationen bietet das Unternehmen auf seiner Website in englischer Sprache an.

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