In Berlin hat vor wenigen Minuten die Secure Linux Administration Conference (SLAC) 2013 begonnen. Eingeladen von Mailserver- und Security-Koryphäe Peer Heinlein treffen sich heute und morgen IT-Security-Spezialisten und Admins zum Informationsaustausch und in Vorträgen. Fürs erste Get-Together hatten die Veranstalter eine besondere Location gewählt: Eine abgestürzte Raumstation.
Admins treffen sich eher selten zum Grillen in einer echten Raumstation, doch wenn der Berliner IT-Dienstleister Peer Heinlein zur SLAC einlädt, und am Vorabend die ersten Gäste kommen, dann ist die C-Base an der Spree genau der richtige Ort. Der Hackerspace ist eine abgestürzte Raumstation und bietet jede Menge skuriles IT-Equipment als Gesprächsstoff.
Richtig los geht’s bei der SLAC aber erst am nächsten Morgen, wo die Veranstalter geschätzte hundert Gäste begrüßen, die sich über zwei Tage in zwei Vortragstracks über die neueste Entwicklungen bei Clustern, HA, Ceph FS oder aber auch Compliance-Frameworks wie Open SCAP informieren.
Über das Compliance-Framework Open SCAP ging dann gleich einer der ersten Vorträge, gehalten von Thorsten Scherf (Red Hat). Der beschäftigt sich mit Compliance-Grundregeln (“Dann musste man halt 80 Leute abklappern”) und den Möglichkeiten, die die Open-Source-Implementierung Open SCAP bringt. Die ist compliant mit SCAP 1.2 und automatisiert Systemüberprüfungen auf Basis definierter Standards wie XCCDF, OVAL oder SCE. Wer seine Systeme automatisch installieren, konfigurieren und härten will, greift laut Scherf zu Aqueduct, einer Oberfläche für Puppet mit vielen Bash-Skripten.
Das Deployment- und Konfigurationsmanageenttool Puppet ist gleich Inhalt zweier weiterer Vorträge auf der SLAC, dazu das verteilte Storage-System Ceph, HA-Cluster und jede Menge Sicherheitsthemen. Die SLAC läuft noch bis Freitag abend, sie findet (wie Heinleins Mailserverkonferenz) jedes Jahr statt.









