Cloudflare startet DNS-Dienst 1.1.1.1

Mit dem Ziel, einen sicheren und flotten DNS-Resolver anzubieten, hat der auf Internetservices spezialisierte Konzern Cloudflare das DNS-Angebot 1.1.1.1 gestartet.

Cloudflare arbeitet mit dem IP-Anbieter APNIC zusammen. „Cloudflare liefert das Netzwerk, APNIC hat die IP-Adressen“, so beschreibt die 1.1.1.1.-Webseite die Zusammenarbeit der beiden in Kurzform.

Mit dem Service soll sich die Namensauflösung sicherer und schneller erledigen lassen. Die Geschwindigkeit hat Cloudflare mittels dem DNS-Monitor DNSperf getestet. Das Ergebnis liefere eine um 28 Prozent schneller Reaktionszeit als Ciscos OpenDNS (21 Millisekunden). Die mit rund 15 Millisekunden angegebene Reaktionszeit auf Anfragen sei deutlich schneller als die von Googles Dienst Public DNS (34 Millisekunden).

Wie Cloudflare in einem Blobgeitrag ausführt, soll der Service auch sicherer sein als das DNS-Protokoll im Standardeinsatz. Zu dem Zweck gehen die Anfragen über DNS-über-TLS (über Port 853) und, derzeit noch experimentell, DNS-over-HTTPS (DoH), weil das DNS-Protokoll die Anfragen unverschlüsselt sende. Damit, so Cloudflare, stehe den DNS-Anbietern Informationen über die Nutzeraktivitäten zur Verfügung, die vor einer inzwischen oft HTTPS-verschlüsselten Verbindung abgegriffen werden können.

Cloudflare und der Partner APNIC versprechen, weder Daten zu sammeln, IP-Adresse zu loggen, noch Daten an Dritte weiterzugeben. Diesen Anspruch an die Privatsphäre garantiert Cloudflare. Ein jährliches Audit des 1.1.1.1-Dienstes durch das Unternehmen KPMG soll diese Garantie belegen. Ein Blogbeitrag erläutert das Aufsetzen des Services.

 

 

 

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