Clonezilla Live klont und sichert bequem Partitionen. Die neue Version frischt vor allem den Unterbau auf und entfernt veraltete Pakete. Kleinere Neuerung gibt es ebenfalls.
Auch die betrifft ausschließlich Nutzer, die Clonezilla auf der Kommandozeile und nicht über den Assistenten verwenden. Konkret haben die Entwickler am Kommandozeilenwerkzeug „ocs-scan-disk“ geschraubt. Das nutzt jetzt unter der Haube das Tool „lsblk“, wodurch das Clonezilla-Team den Code von „ocs-scan-disk“ etwas aufräumen konnte. Das Werkzeug zeigt zudem jetzt das Block Device mit dem Dateisystem korrekt an.
Nicht mehr an Bord des Live-Systems sind die „wireless-tools“. Ihre Funktionen ersetzt das Paket „iw“. Komplett entfernt wurden die „reiser4progs“ für das veraltete Reiserfs4-Dateisystem. „zstd“ und „zstdmt“ hat das Clonezilla-Team zudem zusammengeführt. Standardmäßig nutzt das Live-System bei Sicherungen jetzt „zstd -T0“. Wer das Kompressionsverfahren über Boot-Parameter eingestellt hat, dem stehen ab sofort nur noch die Variablen „extra_zstd_opt“, „extra_zstd_dc_opt“, „extra_zstd_opt_onthefly“ und „extra_zstd_dc_opt_onthefly“ zur Verfügung.
Clonezilla Live 3.2.0-5 treibt im Hintergrund der Linux-Kernel 6.11.2-1 an. Die Softwarepakete stammen aus dem Debian Sid Repository, das die Entwickler am 15.07.2024 angezapft haben.




