Clonezilla 2.2.1-25 verjüngt und mit neuen Tools

Clonezilla rettet im Notfall Daten, kann Festplatten klonen und Systeme auf Maschinen im Netzwerk installieren. Verbesserungen versprechen die Entwickler auch für die neue Version 2.2.1-25.

Aktueller denn je ist Clonezilla dank einer Aktualisierung auf die neueste Debian-Variante Sid und aufgrund des Einsatzes eines brandneuen Kernel in Version 3.12.6. Auch einzelne Komponenten haben die Entwickler gemäß der offiziellen Ankündigung auf eine neue Version gehievt, dazu gehören Partclon, Syslinux, Drbl und Clonezilla selbst. Die neuen Varianten erledigen zugleich einige Bugs: Für Partclon haben die Entwickler Fehler im Umgang mit Reiser4 und Btr-FS behoben, Syslinux bootet nun auch den Acer Aspire One fehlerfrei.

Das Tool “blkid” liest die UUIDs von Festplatten und Partitionen aus, seine Fundstücke schreibt es nun als “blkid.list” in das Image-Verzeichnis. Zudem haben die Macher von Clonezilla die Programme Bcache-Tools, Chntpw sowie Pixz ergänzt. Während letzteres parallele XZ-(De)Kompression beherrscht, ist ersteres ein Caching-Tool, das es erlaubt, eine schnelle SSD in einen Cache für eine langsamere Festplatte zu verwandeln. Chntpw ändert schließlich Passwörter und Benutzerrechte auf Windows-Systemen, von NT 3.5 bis Windows 7. Nicht zuletzt gibt es den Code zum Wiederherstellen des Master Boot Record (MBR) nun in einem einzelnen Programm namens “ocs-restore-mbr”.

ISOs und ZIPs von der stabilen Clonezilla-Live-Version für i486-, i686- sowie amd64-Systeme lassen sich von der Sourceforge-Downloadseite herunterladen. Eine ausführliche Feature-Übersicht bietet die Homepage des unter GPL stehenden Projekts.

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