Die Antiviren-Engine ClamAV ist in Version 0.102.0 erschienen. Die neue Ausgabe lagert das On-Access-Scannen in eine Utility namens “clamonacc” aus.
Mit der Auslagerung erreiche man verschiedene Vorteile, so die Entwickler. Der erste bestehe darin, dass Clamd beim Scannen von potenzieller Malware nicht länger mit Root-Privilegien laufen müsse. Stattdessen lasse sich clamonacc unter einem Account betreiben, der keine Super-User-Privilegien besitze. Die Funktionsweise des neuen On-Access-Scanners beschreiben die Entwickler in einem eigenen Beitrag.
Neben der neuen Utility bringt ClamAV auch ein überarbeitets Werkzeug zum Update der Datenbank mit. Zu den Neuerungen zählt dabei die Unterstützung von HTTPS. Außerdem sind nun Datenbank-Mirrors unterstützt, die nicht auf Port 80 erreichbar sind. Das Mirror-Management-Feature (mirrorts.dat) haben die Macher entfernt.
ClammAV liegt auf den Websites des Anbieters zum Download bereit.



