Chromecast-Konkurrenz: Matchstick mit Firefox OS

Mit dem Matchstick will eine kleine Firma dem Chromecast-Stick von Google Konkurrenz machen. Der Matchstick verspricht HDMI-Streaming auf Basis von Firefox OS.

Entstanden sei der Matchstick aus Enttäuschung über Googles Chromecast, schreiben die Macher in einem Gastbeitrag im Mozilla-Blog. Der Stick von Google habe sein Versprechen nicht erfüllt, überall und jederzeit sämtliche Inhalte zu streamen. Der Matchstick soll das hingegen ermöglichen, er laufe auf Firefox OS und sei von Mozilla zertifiziert. Die Entwickler sitzen in China und den USA und haben nach eigener Aussage Erfahrungen mit Boot to Gecko, XBMC und Boxee gesammelt.

Auch die Informationen zur Hardware des Matchstick liegen offen.

Auch die Informationen zur Hardware des Matchstick liegen offen.

Software und Hardware seien offen und lassen die Entwickler Spiele und Filme streamen und ihre Apps in die Wohnzimmer der Nutzer bringen. Anders als bei Google brauchen sie dafür keine Reviews und Zustimmungen Dritter.

Eine Entwicklerseite bietet Ressourcen an, um Apps für den Matchstick zu entwickeln, die Macher wollen den Firefox-OS-Marktplatz um Apps für TV-Anwendungen erweitern. Aktuell gebe es eine API-Bibliothek für Sender-Apps, die iOS und Android unterstützen sowie für Empfänger-Apps, die mit dem Receiver kompatibel sind. Das erlaubt es Android- oder iOS-Geräten, Matchsticks zu entdecken und dann mit diesen zu kommunizieren. Details zum technischen Ablauf liefert der erwähnte Blogeintrag.

Zu kaufen ist der Matchstick bislang nicht: Zur Finanzierung läuft noch eine Kickstarter-Kampagne, die ihr Funding-Ziel aber bereits deutlich überschritten hat. Die 250 Entwicklergeräte sind schon weg, sie will das Projekt im November 2014 ausliefern. Ab Februar 2015 will man dann die fertigen Matchsticks verkaufen. Zwei Stück kosten in der Kampagne 34 US-Dollar, ein Entwicklerexemplar gab es für 24 US-Dollar.

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Nach oben