Cabal, der Paketmanager für Haskell-Software, ist in der neuen stabilen Version 1.20 mit einigen neuen Features erhältlich.
Die neue Release bietet Entwicklern die Möglichkeit, die Abhängigkeiten eines Pakets einzufrieren. So können sie beispielsweise eine Bugfix-Ausgabe ihrer Software bauen, bei der sichergestellt ist, dass keine neuen Fehlerquellen eingeführt wurden. Das Cabal-Build-Kommando kennt nun außerdem die Option “-j”, die dem Compiler GHC (ab Version 7.8) mitteilt, wie viele Prozessorkerne er für den Build verwenden soll. Um Updates von Komponenten nicht unnötig auszubremsen, gibt es das zudem Flag “–allow-newer=P”, das neuere Versionen von Abhängigkeiten erlaubt.
Weitere ausgewählte Neuerungen stellt Johan Tibell im Namen der Cabal-Entwickler in einem Blogeintrag vor. Allgemeine Informationen finden sich auf der Cabal-Homepage, der aktuelle Code ist über ein Github-Repository zu beziehen. Die Software steht unter einer BSD-Lizenz mit drei Klauseln.






