Bunkerity bietet ein gehärtetes Nginx für Privatnutzer und den nicht-kommerziellen Einsatz an. Das automatisiert unter anderem den Let’s-Encrypt-Einsatz, implementiert die OWASP-Kernregeln und blockiert potenziell bösartige Besucher.
Wer privat Webdienste betreibt, braucht häufig auch einen Server, der diese Dienste ausliefert. Neben Apache kommt hier gern auch Nginx zum Einsatz. Das Problem mit Servern ist, dass sie potenziell auch Einfallstore für Angreifer liefern. Der Anbieter Bunkerity bietet aus diesem Grund ein gehärtetes Nginx für Privatanwender und den nicht-kommerziellen Einsatz an. Firmenkunden und kommerzielle Nutzer können kommerzielle Lizenzen erwerben, das scheint das Geschäftsmodell zu sein.
Bunkerized Nginx läuft dabei in einem Docker-Container, das Projekt ist auf Github zu finden. Hier lässt sich auch eine Liste der Features einsehen, zu denen unter anderem HTTPS-Support mit Let’s Encrypt, HTTP-Security-Header, Fail2ban, eine Modsecurity-Integration oder eine Botabwehr gehören. Verschiedene Tutorials und Beispiele zeigen, wie Admins das bunkerisierte Nginx für die verschiedenen Abwehrmechanismen konfigurieren.
Interessant dürfte das gehärtete Nginx auch für Admins sein, die sich generell für das Härten ihres Webservers interessieren und dazulernen möchten. Dabei helfen Tutorials, Blogeinträge und ein Verzeichnis mit Beispielen und Umgebungsvariablen, die auf Github zu finden sind. Auch einen Demoserver hat das Projekt online gestellt.



