Vom 26. Mai bis zum 1. Juni findet die erste bundesweite Mobilfunk-Messwoche statt, teilt die Bundesnetzagentur mit. Die Messwoche ist eine gemeinsame Initiative von Bund, Ländern und Kommunen.
Mit der Breitbandmessung/Funkloch-App der Bundesnetzagentur können Teilnehmer die Netzverfügbarkeit ihres Mobilfunknetzes erfassen. Die Nutzer speichern die jeweilige Netzverfügbarkeit (kein Netz, 2G, 4G, 5G) auf dem Smartphone. Die Daten werden von dort aus anonymisiert an die Breitbandmessung übermittelt und in einer online verfügbaren Karte verarbeitet. Diese wird wöchentlich aktualisiert. Im Nachgang der Mobilfunk-Messwoche findet zudem eine gesonderte Auswertung statt.
Derzeit beträgt die 4G-Flächenversorgung durch mindestens einen Mobilfunknetzbetreiber in Deutschland 97,53 Prozent. 5G ist bereits in mehr als 93,85 Prozent der Fläche durch mindestens einen Netzbetreiber verfügbar. Besonders die Versorgung mit 5G hat in den letzten Jahren stark zugenommen, teilt die Bundesnetzagentur mit. Knapp 14 Prozent der Bundesfläche sind so genannte „graue Flecken“. Dies sind Flächen, die von mindestens einem, aber nicht allen Netzbetreibern mit 4G oder 5G versorgt werden. 2,10 Prozent der Landesfläche sind als „weiße Flecken“ bislang weder mit 4G noch mit 5G abgedeckt.




