Das Ubuntu-Projekt eröffnet die Jagdsaison: Zwar erscheint am 22. Oktober erstmal Ubuntu 15.10, doch bereits jetzt ruft Entwickler Will Cooke zur Jagd auf Bugs in Ubuntu 16.04 auf.
Der Grund ist simpel: Mit Ubuntu 16.04 soll im April 2016 wieder eine LTS-Variante von Ubuntu erscheinen. Da die meisten Ubuntu-Anwender diese stabilen Varianten verwenden, legen die Entwickler Wert darauf, sie besonders intensiv zu testen und möglichst fehlerfrei zu veröffentlichen.
Der ursprüngliche Plan war, Unity 8 als Standard für die stabile Version zu veröffentlichen. Der liegt jetzt offenbar auf Eis, weil der Desktop für Mobilgeräte noch nicht so weit ist. Stattdessen wird wohl Unity 7 ausgeliefert. Allerdings ist die Bugliste für Unity 7 und Compiz inzwischen ins Unermessliche gewachsen: Konkret gibt es für Unity 7 2680 offene Bugs, für Compiz 1455 und für das grafische Toolkit Nux immerhin 322.
Um der Lage Herr zu werden, wollen die Entwickler Bugs für nicht mehr unterstützte Ubuntu-Versionen schließen und auch solche, die das Bugreport-Tool Apport als privat meldet. Die Community ruft Cooke dazu auf, Bugreports zu reproduzieren und zu schauen, ob die Bugs in den unterstützten Versionen noch immer aktuell sind.
Teilnehmer des so genannten “Big Bug Bonanza” brauchen einen Account auf Launchpad und können sich dann die offenen Bugs auf einer vorausgewählten Liste ansehen. Wie sie mit den einzelnen Bugs weiter umgehen, erklärt der Blogeintrag.






