BSI: Lage normalisiert sich nach Crowdstrike-Ausfällen

Nach den weltweiten IT-Ausfällen durch ein fehlerhaftes Update für die Sicherheitssoftware Crowdstrike Falcon normalisiert sich die Lage in vielen Bereichen wieder, berichtet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Zahlreiche Unternehmen hätten aber nach wie vor mit Folgewirkungen der Störungen zu kämpfen. Viele unternehmerische Prozesse und Abläufe waren durch den Ausfall der Computersysteme oder einzelner Anwendungen gestört. Das BSI stehe auch dazu in intensivem Austausch mit dem Unternehmen.

Derweil nutzten Cyberkriminelle die Vorfälle für unterschiedliche Formen von Phishing, Scam oder Fake-Webseiten aus, berichtet das BSI. Auch inoffizieller Code sei in Umlauf gebracht worden, warnt das Bundesamt. Das BSI empfiehlt ausdrücklich, technische Informationen ausschließlich von offiziellen Crowdstrike-Quellen zu beziehen.

Auch bezüglich der IT-Ausfälle, die durch eine Störung des Microsoft Azure-Dienstes ausgelöst wurden, normalisiert sich die Lage, so das BSI. Microsoft habe mitgeteilt, das Problem mitigiert zu haben und nur noch vereinzelt Störungen festzustellen. 8,5 Millionen Systeme seinen mutmaßlich betroffen gewesen, teilt das BSI mit. Der Vorfall werde weiter analysiert; ein entsprechender Bericht wurde für kommende Woche angekündigt. Auch mit Microsoft steht das BSI in produktivem Austausch.

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