Breitbandmessung offenbart weniger Bandbreite als versprochen

Die Bundesnetzagentur hat im Jahr 2015 damit begonnen, durch Mithilfe der Breitbandkunden die tatsächliche Geschwindigkeit deren Internetzugänge zu messen und mit den von den Providern versprochenen Bandbreiten zu vergleichen.

Die nun veröffentlichte Statistik (PDF) von Oktober 2016 bis Oktober 2017 zeigt, dass Endkunden oft weniger Bandbreite als versprochen erhalten.

In der aktuellen Breitband Messung weist die Bundesnetzagentur aus, dass rund 71,6 Prozent der Nutzer mindestens die Hälfte der vertraglich vereinbarten maximalen Datenübertragungsrate bekommt. Bei 12 Prozent sei die Übertragungsrate voll erreicht oder überschritten, teilt die Bundesnetztagentur mit. Dem Bericht liegen 437.000 stationäre Breitbandanschlüsse zugrunde und 245.143 mobile Anschlüsse. Letztere werden mittels App für IOS und Android gemessen.

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Niels Dettenbach
8 Jahre her

Was auch immer die da “gemessen” haben wollen. Die sich auf die DSL-Verbindung beziehende, “erreichbare” Bandbreite ist ja nur über Zugriffe auf BEIDEN Seiten des DSL Links tatsächlich ermittelbar. (Standard) TCP und Co. sind zudem auch nicht in der Lage, Bandkapazitäten wirklich verlustfrei auszunutzen. In den meisten Verträgen gibt es m.E.n. zudem passende Klauseln und die Bandbreitenangaben werden meist mit “bis zu” o.ä. angegeben. Garantierte Mindestbandbreiten liegen darunter. Bandbreiten aus bzw. in das Internet wiederum sind nie zuverlässig bestimmbar, da ja naturgemäß nicht nur das Netz des Providers beteiligt ist. “DSL” und “Internet” sind da zwei Paar Schuhe. Beim Mobilfunk… Mehr »

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