Ein Leichtgewicht unter den Linux-Distributionen soll Bodhi Linux sein, und da passt der flinke Enlightenment-Desktop gut dazu. Der ist nach 12 Jahren Entwicklungszeit gerade in Version 17 erschienen, und Bodhi Linux tritt als erste Distribution auf den Plan und bringt seine neueste Version mit E17 heraus. Vorerst für 32-Bit-Intel-Architektur, doch ARM und 64 Bit sollen folgen.
Bodhi Linux basiert auf Ubuntu, eignet sich jedoch auch für ältere oder schlecht ausgestattete PCs. Heute haben die Entwickler Version 2.2.0 freigegeben, die erste Bodhi-Variante mit EL 17 (das Linux-Magazin berichtete über dessen langen Entwicklungszyklus). Existierende Bodhi-Rechner ließen sich einfach Upgraden, schreibt Entwickler Jeff Hoogland in seinem Blog, auch wenn es derzeit nur zwei Varianten von Bodhi gebe: 32-Bit mit und ohne PAE. ARM und 64-Bit sollen folgen, wobei die 64-Bit-Variante dann gleich Kernel 3.7 erhalten soll – im Gegensatz etwa zu dem betagteren 3.2, der in der nicht-PAE-fähigen 32-Bit-Variante zum Einsatz kommt. Im Installationsmedium seien neuerdings auch Bodhi Quickstart und die Desktop-Dokumentation “Bodhi Guide to Enlightenment” für Neueinsteiger zu finden.
Fast zum Selbstkostenpreis vertreibt das Bodhi-Team auch USB-Sticks, gebrandet mit Bodhi-Icons, zum Preis von 15 Dollar pro 4-GByte-Stick. Jede Menge Screenshots der neuen Desktopumgebung finden sich in Jeff Hooglands Blog.




