Mit dem Futurama-Zitat “Good news, everyone!” hat Vratislav Podzimek auf der Fedora-Mailingliste ein neues GUI-Tool angekündigt, das den Partitionsmanager Gparted ersetzen soll. Blivet-GUI von Vojt?ch Trefný verwendet die Python-Bibliothek Blivet und war ursprünglich Anacondas Werkzeug für Storage-Management und die Konfiguration.
Blivet-GUI sei von Gparted und anderen Storage-Management-Tools inspiriert. Deren Problem bestünde aber darin, dass sie nicht alle Storage-Management-Technologien unterstützen, die moderne Linux-Systeme anbieten. Eine Ausnahme sei Anaconda, daher habe man das Backend der Software mit einem benutzerfreundlichen Frontend kombiniert.
Um die Sache einfach zu machen, funktioniere Blivet-GUI im wesentlichen wie das User Interface von Gparted, allerdings biete es Möglichkeiten, die über das Partitionieren und andere übliche Dateisystemoperationen hinausgehen. So lasse sich der Partitionierungsteil von Kickstart-Dateien für automatische Installationen einfach exportieren. Zudem können Entwickler Blivet-GUI in andere GUIs einbetten, wenn das Toolkit das X-Embed-Protokoll unterstützt.
Blivet-GUI sei bereits benutzbar, befinde sich aber noch in permanenter Entwicklung. In den nächsten Monaten werde man den Support für RAID und Btr-FS ergänzen. Für Patches, Vorschläge und jegliche andere Formen von Hilfe sei man dankbar, schreibt Podzimek auf der Liste. Den vollständigen Mailinglistenbeitrag gibt es hier, wer Blivet-GUI testen möchte, besucht am besten das Repository.




