Mit Blender 3.0 bekommt die freie 3D-Suite ein neues Major-Release. Die Entwickler versprechen deutliche Leistungssteigerungen und viele neue Funktionen und Verbesserungen.
Zu den Leistungsupdates rechnen die Entwickler, dass die GPU-Kernel von Cycles neu geschrieben wurden. Damit gelinge es, dem Blender-Renderer, Szenen zwischen 2 und 8 Mal schneller zu rendern als bisher mit Blender 2.9.3. Dank neuen Scheduling- und Display-Algorithmen profitiere auch die Echtzeit-Vorschau Viewport von einem kräftigen Leistungsupdate. Das Bewegen im 3D-Ansichtsfenster fühlt sich jetzt viel reaktionsschneller an, selbst bei aktivierten Overlays, berichten die Blender-Macher.
Als Neuerung ist der Asset-Browser genannt. In seiner ersten Fassung in Blender 3.0 verspricht er ein deutlich organisierteres Arbeiten, indem er gespeicherte Materialien und Objekte zur Verfügung stellt, die sich per Drag-and-Drop in ein neues Projekt ziehen lassen. Der Asset-Browser speichert die Bestandteile eines Projekts auf Wunsch separat und stellt sie dann wieder zur Verfügung. Es lassen sich Ordner als Asset-Bibliotheken in den Voreinstellungen definieren, damit Nutzer ihre Lieblings-Assets jederzeit und von überall laden können, heißt es weiter. Den Assets können auch Metadaten wie Autor, Tags und Asset-Beschreibung hinzugefügt werden.
In Blender 3.0 stecken noch viele weitere Neuerungen, die in den Release Notes aufgeführt sind





