Bitpanda entlässt jeden vierten Mitarbeiter

Die österreichische Kryptowährungsplattform, die angetreten war, um zur führenden Investmentplattform für digitale Assets in Europa und darüber hinaus zu werden, hat in einem offenen Brief   angekündigt, ihre Belegschaft auf 730 Mitarbeiter zu reduzieren. Gleichzeitig werden bereits unterbreitete Jobangebote zurückgezogen. Damit ist ungefähr jeder vierte Mitarbeiter von Entlassung betroffen.

Die Bitpanda-Gründer begründen den Schritt mit geopolitischen Spannungen, der steigenden Inflation und Sorgen wegen einer bevorstehenden Rezension, die die Finanzmärkte verunsicherten und einen Krypto-Winter verursachten. (Der Bitcoin-Kurs rangiert inzwischen beispielsweise gut 70 Prozent unter seinem Allzeithoch.) In dieser Lage seien einschneidende Maßnahmen im Sinn eines Kostenmanagements essentiell. Man sei überzeugt, aus der Krise gestärkt hervorzugehen. Laut eigener Webseite hat das Unternehmen heute, acht Jahre nach seiner Gründung, über drei Millionen Nutzer.

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