Bitkom bemängelt Leiharbeitsgesetz

Der IT-Verband Bitkom findet, das neue Leiharbeitsgesetz behindere die Digitalisierung.

Die Kritik richtet sich vor allem gegen die Bestimmung, Arbeitnehmerüberlassungen im Regelfall auf maximal 18 Monate zu beschränken. Ein längerer Einsatz kann in Tarifverträgen geregelt werden, sofern die zuständige Gewerkschaft zustimmt. Das soll vor allem prekären Arbeitsverhältnissen vorbeugen, trifft aber jetzt mehr oder weniger ungewollt auch IT-Beratungsunternehmen mit einer längeren Projektlaufzeit. Zwar hat das endlich auch der Gesetzgeber mitbekommen und in der Gesetzesbegründung vermerkt, “die unternehmerische Tätigkeit von Beratungsunternehmen – speziell auch der IT-Branche – dürfe nicht eingeschränkt werden”. Eine ausdrückliche Ausnahme steht aber dennoch nicht im Gesetz. “Nun werden wieder Gerichte entscheiden müssen, was erlaubt ist und was nicht. Statt klarer Regeln bringt das Gesetz für die Unternehmen erneut eine große Rechtsunsicherheit”, kritisiert Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

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Jörg Linuxfreund
8 Jahre her

Ich bin ja seit vielen Jahren Gegner von Zeitarbeit.Früher, also zu Beginn dieses Geschäftsmodells hat man als Leiharbeiter tatsächlich mehr Geld erhalten als die Fachkräfte mit Festanstellung, denn man wurde nur dann geholt wenn es wirklich dringen nötig war um temporäre Engpässe zu überbrücken.Inzwischen hat sich das Bild aber bis ins Perverse verzerrt, denn nahezu alle Firmen benutzen die Leiharbeiter um ihre Lohn- und Lohnnebenkosten zu senken – Dauerhaft.Dabei wurden in den vergangenen 30 Jahren die Lohnzahlungen stetig weniger. Die Lohnerhöhungen hielten sich in den meisten Branchen unterhalb der Inflationsentwicklung, so das man letzten Endes immer weniger Geld hat als… Mehr »

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