Es sei nun möglich, Git und Github zu verwenden, ohne den Atom-Editor zu verlassen, schreiben dessen Entwickler in ihrer Ankündigung einer neuen Testversion.
Konkret geht es um die Betaversion der Atom-Release 1.18. Mit ihr nimmt der Editor Atom jetzt Git- und Github-Support direkt in seine Kernpakete auf, was sich insbesondere für passionierte Git- und Github-Nutzer als nützlich erweisen könnte. Einen generellen Git-Support bringt Atom allerdings bereits seit Jahren mit.
Weil es neuerdings zu den Kernpaketen des Editors gehört, erlaubt das Github-Paket laut Ankündigung nun “die gebräuchlichsten Git-Operationen” direkt im Editor auszuführen, ohne dessen Oberfläche verlassen zu müssen. Dazu gehört es beispielsweise, Änderungen vorzunehmen (Changes), neue Codebeiträge (Commits) zu erzeugen, Branches zu generieren und zwischen ihnen zu wechseln sowie Merge-Konflikte aufzulösen.
Die aktuelle Github-Integration bezeichnen die Entwickler noch als Preview. Das zugehörige Pakete zeigt Pull Requests (PR) zusammen mit dem zugehörigen Branch im Seitenbereich an. Über diesen erreicht der Entwickler dann eine detaillierte Ansicht seiner Pull Requests, die auch den zugehörigen Code einschließt. Für Issues, das sind die Bugreports von Github, scheint die Ansicht laut Post ebenfalls zu funktionieren.
Mit diesem Schritt verfolgen die Macher des Editors zugleich ihr Kernziel: Sie wollen für Atom die Kontextwechsel reduzieren und zugleich die Produktivität erhöhen, indem sie übliche Workflows besser in dem Editor abbilden.






