AWS und Elastic einigen sich im Streit um Elasticsearch

Elastic und Amazon den Rechtsstreit über die Markenrechtsverletzung beim Begriff Elasticsearch beigelegt. Wie Elastic mitteilt, ist der einzige Elasticsearch-Service auf AWS und dem AWS Marketplace nun Elastic Cloud.

Der Rechtsstreit war entbrannt, nachdem Elastic die freie Lizenz von Elasticsearch und Kibana im Jahr 2021 in die SSPL und damit eine nicht freie geändert hat. Elastic wollte damit verhindern, dass Dritte mit Software-as-a-Service-Angeboten mit ihrer feien Lösung Geld verdienen, ohne das Unternehmen daran zu beteiligen. Einen solchen Lizenzwechsel hatte zuvor auch schon der Anbieter der Datenbank MongoDB vorgenommen.

AWS muss nun auf einen Fork setzen, der kurz nach der Ankündigung des Lizenzwechsel von der Community in Angriff genommen wurde. Amazon und Red Hat waren unter den Unterstützern. AWS hat bereits seit einigen Monaten den AWS Opensearch Service im Angebot.

Elastic hingegen will sich in Zukunft auf die Zusammenarbeit mit Amazon konzentrieren, zum Nutzen der gemeinsamen Kunden, die Elastic on AWS nutzen, heißt es in einer Stellungnahme. Gleichzeitig gab das Unternehmen bekannt, dass Elastic Cloud als vertrauenswürdiger AWS-Partner im Rahmen des AWS ISV Workload Migration Program zertifiziert worden sei, um die Migration von Kunden zu Elastic Cloud auf AWS zu unterstützen.

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Nach oben