Australiens CTO: ODF wird Standard

(C) Public Domain, Brianza2008

John Sheridan, Chief Technology Officer der australischen Regierung hat in einem Blogpost ODF 1.1 als “Requirement” für jedwede Office-Software in Behörden Down Under definiert.

Im Rahmen der Common Operating Environment Policy (COE) habe das Australian Government Information Management (AGIMO) Guidelines erarbeitet, die öffentlichen Einrichtungen Vorgaben erstellen, wie und mit welcher Software sie ihren Anwendern Zugang zu den Desktops ermöglichen sollen, schreibt Sheridan.

Jetzt, nach mehreren Monaten Arbeit, stelle man Entwürfe – “Policy Drafts” vor, die im Kern darauf hinauslaufen, dass alle Behörden des Landes “Office Productivity Suites verwenden, die mindestens Support für ODF Version 1.1 aufweisen, so wie das ISO/IEC 26300:2006/Amd 1:2012 spezifizieren.”

ODF: Plattformunabhängig

Anschließend nennt Sheridan zehn Faktoren, die zu der Entscheidung pro ODF geführt hätten, darunter der Grundsatz pro Offene Standards, den die COE verfolge, die Verbreitung von ODF, aber auch die Tatsache, dass selbst Microsoft seit Office 2007 ODF unterstütze. Außerdem habe man mit ODF eine breite Auswahl an Softwareprodukten, von Google Docs über Lotus Symphony, Libre Office, Microsoft Office, Open Office und Star Office — für fast beliebige Betriebssysteme.

Sheridan lädt “alle interessierten Parteien” ein, die Drafts unter die Lupe zu nehmen und an der finalen Version mitzuwirken.

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