Die amerikanische Science Fiction and Fantasy Writers Association (SFWA) hat bekanntgegeben, dass Werke, die ganz oder teilweise von LLMs verfasst wurden, nicht für ihren Preis, die Nebula Awards, zugelassen sind und disqualifiziert werden.
Dabei hatte man in einem ersten Anlauf noch die Nutzung solcher Tools zulassen wollen, wenn der Autor das offenlegt und es der Jury überlässt, ob das ihr Votum beeinflusst oder nicht. Diese Regelung stieß aber umgehend auf Kritik, weil befürchtet wurde, so könnten durch die Hintertür doch teilweise KI-generierte Werke zugelassen werden.
Daraufhin änderte die SFWA die Regeln erneut. Das Board of Directors verlautbarte: “Unser Ansatz und unsere Wortwahl waren falsch, und wir entschuldigen uns für die Verunsicherung und das Misstrauen, das wir verursacht haben.” Die Regeln wurden verschärft und lassen nun die Nutzung von LLMs zu keiner Zeit zu.
Das jedoch wirft neue Probleme auf, weil LLMs auch in vielen Tools für Recherche und Internetsuche integriert sind, deren Verwendung man den Autoren eigentlich zugestehen will.







„Ausgerechnet“ – wenn eine Schlagzeile so formuliert wird, offenbart sich die Unkenntnis zur Science Fiction. Seit jeher wird sich mit KI kritisch auseinander gesetzt: Terminator, Control @ Star Trek, 2001: Odyssee im Weltraum und unzählig weitere.