Das kürzlich veröffentlichte KI-Modell für die Softwareentwicklung, Composer 2, ist gar kein eigenes Modell seines Herstellers Cursor, sondern basiert stattdessen auf dem chinesischen Open-Source-Modell Kimi-K2.5 des Techkonzerns Moonshot AI.
Composer 2 machte kürzlich Schlagzeilen, weil es in verschiedenen Benchmarks Spitzenleistungen vorweisen kann, aber nur einen Bruchteil der Kosten von Konkurrenzprodukten verursacht. Was Hersteller Cursor allerdings nicht erwähnte: Im Hintergrund arbeitet das von Cursor angepasste chinesische Open-Source-Modell Kimi-K2.5. Erst als ein Nutzer dessen Signatur in seinen Ausgaben fand, gab auch Cursor zu, diese Software zu benutzen. Cursor hat sie allerdings einem intensiven Fein-Tuning unterzogen, um sie etwa auf die Verarbeitung langer Codepassagen zu trimmen.
Die Verwendung des offenen chinesischen Modells ist rechtlich nicht zu beanstanden und auch technisch sinnvoll. Was allerdings zu beanstanden ist, ist die intransparente Kommunikation.






