Der Londoner VPN-Anbieter Private Internet Access finanziert ein Audit für Open VPN 2.4, das der bekannte Kryptologe Matthew Green übernehmen wird.
Matthew Green ist Sicherheitsforscher an der Johns Hopkins University in Baltimore und hatte mit seinem Team bereits Truecrypt durchleuchtet, bevor die Entwickler im Frühjahr 2014 das Handtuch warfen. Nun ist Open VPN 2.4 dran. Dabei handelt es sich um die nächste Version von Open VPN, Green wird erst die Github-Version untersuchen, dann die Änderungen in der fertigen Version.
Im Sektor der VPN-Anbieter gibt es mittlerweile einige Konkurrenz, ein Audit verspricht daher große Aufmerksamkeit. Dank der Snoopers Charter, die es den britischen Behörden erlaubt, ihre Bürger fast nach Belieben zu überwachen, dürften VPN-Provider wie Private Internet Access aber finanziell gut dastehen. Das Gesetz verlangt eine lange Vorratsdatenspeicherung und erlaubt Massenüberwachungen von Anschlüssen sowie das Hacken von Smartphones und Computern.
Die gefundenen Sicherheitslücken will Private Internet Access zunächst an das Open-VPN-Projekt melden, dann der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Zudem will man beim Schließen der Sicherheitslücken mit dem Projekt zusammenarbeiten.






