Auch Virtualisierung schützt nicht unbedingt vor Systemausfällen, vor allem, wenn das Netzwerk ein Single-Point-of-Failure ist. Timo Dreger erklärt im ADMIN 05/2010, wie man seine virtuellen Maschinen mit VMware ESX redundant ans Netz anbindet.
VMware bietet zahlreiche Funktionen, um höchstmögliche Ausfallsicherheit und Verfügbarkeit der Serverlandschaft zu gewährleisten. Dabei wird jedoch meistens nur die reine Serverhardware und damit die Komponenten CPU, RAM und Speicherplatz berücksichtigt. Oft vergisst der Administrator jedoch, dass ein Ausfall des Netzwerks auch zur Nichterreichbarkeit der virtuellen Server führt. Ein Switch sollte kein Single Point of Failure darstellen. Ein ausgeklügeltes Netzwerkkonzept für den Betrieb einer ESX-Farm ist also Pflicht. Eine Möglichkeit ist die redundante Netzwerkanbindung über zwei Switches. Dabei sollte man auch die Anbindung an das zentrale Storage nicht vergessen, sei es über iSCSI oder Fibre Channel.
Die physischen Netzwerkadapter des ESX-Servers, die mit den jeweiligen Switches im Netzwerk verbunden sind, verbindet VMware innerhalb des ESX-Servers mit virtuellen Switches (vSwitch). Dabei gibt es verschiedene Verbindungstypen, die auf einem vSwitch laufen können: […]






