Arkos, ein Arch-Linux-basiertes Selfhosting-Projekt für ARM Devices, hat seinen Dienst eingestellt. Wie so oft, reicht die Zeit nicht für die Menge an Arbeit.
Es gebe wesentlich mehr Arbeit zu erledigen als Entwickler, die diese Arbeit tun können, schreibt Jacob Cook in einem Blogbeitrag zu seinem Projekt. Tatsächlich lassen sich die Entwickler der letzten Phase an einer Hand abzählen. Der bisher entstandene Code soll weiterhin auf Github zur Verfügung stehen, falls andere die Arbeit wieder aufnehmen möchten.
Arkos gehört zu den Projekte, die sich die Dezentralisierung des Internets auf die Fahnen geschrieben haben. Jeder User soll seine Daten zu Hause hosten, eine einfache Benutzeroberfläche soll das ermöglichen. Es gebe mittlerweile zu viele Ansätze für Self Hosting und sein Projekt habe sie alle zugleich versucht. Arkos sollte Zugriff auf ganz verschiedene dezentralisierte Dienste bieten, darunter Nextcloud, Syncthing und einen XMPP-Server.
Ganz aufgeben möchte Cook das Projekt allerdings nicht, sondern zumindest Skylark weiterführen. Das besteht aus einer Auswahl der besten Teile von Arkos, verzichtet allerdings auf den Support für die verschiedenen dezentralen Dienste. Stattdessen bringt Skylark ein Webinterface mit sicherem Updatechannel mit, das eine Auswahl externer Clients unterstützt. Arkos-Nutzern empfiehlt der Entwickler, einen Blick auf Yunohost zu werfen, das einen ähnlichen Ansatz verfolgt.






