Das LDAP-Frontend mit Browser und Editor wartet mit neuen Funktionen für den Export nach ODF und für das Editieren von Werten und Klassen auf. Dazu gibt es zwei Dutzend Verbesserungen und 50 Bugfixes.
Zu den weiteren Neuerungen zählt die Möglichkeit, Schema-Elemente wie Objektklassen und deren Attribute verschiedener Directory-Server und des Apache Directory Servers zu mergen. Neu ist ein Value-Editor für Universally Unique Identifier (UUID) sowie für die Attribute von Active-Directory-Objekte “objectGUID” und “objectSid”. Unter den Verbesserungen gibt es zum Beispiel eine neue Klartextanzeige für Passwörter sowie Tab-Fähigkeit, sodass der Admin im Apache Directory Studio neue Einträge in neuen Tabs öffnen kann. Die Bugfixes nehmen sich zum Beispiel der negativen Integer-Werte, des langsamen Ex- und Import vom LDAP Data Interchange Format (LDIF) oder fehlerhafter MD5-Passworteingaben an.
Alle Neuerungen enthält das Changelog, das pro Änderung direkt auf die jeweilige Request-Anforderung oder den Bugreport mit näheren Informationen verlinkt. Zum Download stehen Linux-, Mac- und Windows-Versionen sowie ein Eclipse-Plugin bereit. Der Quellcode ist unter der Apache Lizenz 2.0 im SVN-Repository erhältlich.
Das Apache Directory Studio, eine Eclipse-RCP-Anwendung (Rich Client Platform), ist speziell für den Apache Directory Server entworfen, kann aber auch für andere LDAP-Server dienen. Das Studio besteht aus mehreren OSGi-Plugins und ist erweiterbar.





