Vodafone hat in München ein Vorseriengerät seines von HTC gefertigten Android-Handys gezeigt.
Das Gerät verzichtet – wie bereits berichtet – auf eine aufschiebbare Tastatur, was auch den Hauptunterschied ausmacht. Das Magic ist dadurch leichter und schlanker und lässt sich – als Einhandgerät mit Touchscreen – angenehm bedienen.
Dem in München gezeigten Gerät fehlte allerdings noch der letzte Schliff. Das betrifft insbesondere die Bedientasten am Gehäuse, die beim fertigen Gerät größer und besser ablesbar sein sollen. Eine in letzter Minute eingespielte Firmware erwies sich zudem als Hemmschuh für den Lagesensor. Das Handy schaltete bei Horizontallage den Bildschirm nicht ins Querformat. Dass diese Funktion nur zeitweise außer Gefecht ist, konnte Vodafone-Pressesprecher Dirk Ellenbeck mit einem Gerät ohne Firmwareupdate zeigen (siehe Galerie).
Eine nähere Bewertung ist in Anbetracht des Prototypenstatus nicht möglich. Es bleibt aber zu hoffen, dass die Softtastatur im fertigen Zustand exakter bedienbar ist, auch für Nutzer mit dicken Fingern, und das auch beim Einsatz im Hochformat, das die virtuellen Tasten auf engerem Raum darstellt.
Ansonsten entspricht das Gerät weitgehend dem G1 von T-Mobile, was Software, Betriebssystem und Bedienelemente betrifft. Einige Funktionstasten am Gehäuse, und ein Trackbällchen für die Navigation in Menüs und Anwendungen unterstützen den Benutzer. Das Gerät quietscht und knarrt nicht und bringt ein gut ablesbares Display mit, dass im Touchscreen-Betrieb gut reagiert.
Das Magic kommt ebenfalls mit starker Google-Abhängigkeit – sprich, es fordert schon zur Anmeldung einen Google-Account und hat Google-Mail, die Google-Suche und Google-Maps als Anwendungen integriert. Zu Vertragsdetails machte Vodafone noch keine Angaben. Die Preise dürften aber an der Konkurrenz orientiert sein und sich in diversen Tarifen mit (unverzichtbarer) Datenoption manifestierten. Marktstart ist in der zweiten Aprilhälfte.
- HTC Magic.
- Menüausschnitt.
- Magic von der Seite.
- Rückseite mit 3,2 Megapixel–Kamera.
- Seitenansicht.
- Dicke Finger tun sich zumindest bei der vertikal ausgerichteten Tastur schwer.
- Virtuelle Tastatur.
- Treffer auf “I”. Die Tastatur zeigt an, welcher Buchstabe gedrückt wurde.
- BRowseransicht mit Zoomfunktionen unnd Lupentaste am unteren Rand.
- Gut ablesbar: Linux-Magazin Online.
- HTC Magic – Die schwarze Schale neigt zum Fingerabdruckspeicher.
- Bedientasten des Vorserinegeräts – im fertigen Zustand sollen die größer und besser ablesbar sein.
- Menü und Statuszeile mit Ladezustand und 3G-Verbindungssymbol.
- Ausfahrbares Menü des Handys.
- Browser-Ansicht.
- Google schlägt schon bei der Texteingabe aus gespeicherten Suchworten vor.
- USB-Anschluss am unteren Ende.
- In der horizontalen Ansicht wird die Tastur breiter und besser bedienbar.
- Handy in weiß: Diese Farbe kommt anfangs wohl nicht auf den deutschen Markt.l
- Zoomlevel in der horizontalen Ansicht
























