Android 4.2 verwaltet Tablet-Nutzer

Auf Tablets verwaltet Android 4.2 mehrere Benutzer, die sich ihre eigenen Settings setzen und eigene Apps verwalten.

Google zeigt ein aufpoliertes Android 4.1, das Features hinzugelernt und Verbesserungen erfahren hat.

Während das Smartphone ein sehr persönlicher Gebrauchsgegenstand ist, wandert ein Android-Tablet oft durch mehrere Hände. Die Kinder spielen ihre Games, die Eltern nutzen es als E-Book-Reader und Gäste möchten schnell mal etwas im Internet nachschlagen. Die Nutzerverwaltung – deren Spuren sich schon bei Android 4.1 versteckt im System fanden – erscheint nun erstmals offiziell, aber nur für Tablets. User können sich so das das Tablet mit eigenen Bildschirmhintergründen, Homescreens und Widgets einrichten. Auch die Daten von Apps und Spielen werden nun pro User separat abgespeichert. Zwischen den Accounts ist Wechseln möglich, ohne dass ein abgemeldeter User laufende Apps beenden muss.

Auf Tablets verwaltet Android 4.2 mehrere Benutzer, die sich ihre eigenen Settings setzen und eigene Apps verwalten.

Auf Tablets verwaltet Android 4.2 mehrere Benutzer, die sich ihre eigenen Settings setzen und eigene Apps verwalten.

In Android “Ice Cream Sandwich” 4.0 hatte Google erstmals den in die Kamera-App integrierten Panorama-Modus eingeführt. Er setzt die während eines Schwenks aufgenommenen Bilder zu einem großen Panorama-Bild zusammen. Neu in 4.2 ist nun eine “Photo Sphere” genannte Foto-App, die den Betrachter des Bildes in das Zentrum der Aufnahme stellt. Android 4.2 lässt somit 360-Grad-Panoramen aufnehmen. Der Betrachter kann sich innerhalb der Aufnahme drehen und die virtuellen Augen gen Himmel (oder gen Boden) richten und sieht das Szenario fast genauso wie der Ersteller der Aufnahme.

Android 4.2 hat eine neue Foto-App im Gepäck, die 360-Grad-Aufnahmen ermöglicht.

Android 4.2 hat eine neue Foto-App im Gepäck, die 360-Grad-Aufnahmen ermöglicht.

Die Google-Suche lässt nun via Spracheingabe im Web suchen. Die Ergebnisse werden über die Sprachausgabe vorgelesen. Neuerungen finden sich auch für sehbehinderte Android-User. In den Accessibility-Einstellungen lässt sich ein Zoom über den gesamten Bildschirminhalt aktivieren. Ein Triple-Click auf das Display vergrößert einen verschiebbaren Ausschnitt. Blinde können jetzt mit Touch-Gesten durch die Android-Oberfläche steuern und bekommen Feedback über die Sprachausgabe. Schließlich startet Google Music nun auch in Deutschland ab dem 13. November. Neben Deutschland ist dann auch in Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien Musik im Play Store erhältlich. Der Dienst wird auch auf älteren Android-Geräten laufen. Ebenso sollen Filme verfügbar sein.

Weitere Neuerungen finden sich auf der Android-Homepage.

[Diese Meldung stammt vom Android-User]

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