Andreas Tille bleibt Debian Project Leader

Nach 2 Jahren, 1 Monat und 30 Tagen Entwicklungszeit präsentiert das Debian-Projekt seine neue stabile Version 13 (Codename „Trixie“).

Kurt Roeckx, Debian Project Secretary, hat die Ergebnisse der Wahl des Debian Project Leader (DPL) veröffentlicht. Der bisherige Projektleiter Andreas Tille wurde wiedergewählt.

Damit amtiert er bis zum April 2026 als Projektleiter des Traditions-Projekts. Andreas Tille ist seit 25 Jahren beim Debian-Projekt. Er setze sich gegen drei weitere Kandidaten durch. Seine Mitbewerber waren Sruthi Chandran, die seit 2016 zu Debian beiträgt. Gianfranco Costamagna, der seit 2014 dabei ist und Julian Andreas Klode, seit 2008 bei Debian.

Die Amtszeit von Andreas Tille hat bereits am 21. April begonnen.  Tille hat sich für eine zweite Amtszeit aufstellen lassen, weil er in seiner ersten Amtszeit zur Überzeugung gelangt ist, dass bedeutende Änderungen innerhalb von Debian in einer einzigen DPL-Laufzeit nicht zu machen sind. Er hofft nun mit der Erfahrung aus der ersten Periode schnell zur Umsetzung einiger Vorhaben kommen kann. Dazu zählt er die Unterstützung von Infrastrukturteams und wichtigen Paketbetreuern.

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