PC-World hat sich mit Richard Huddy von AMD über die neue Programmierschnittstelle Mantle und den Linux-Support unterhalten. Demnach will AMD seine Mantle-Tools, eine Reihe von Entwickertools, um die Performance von Videospielern zu verbessern, auch auf Linux portieren.
Mantle ist AMDs Antwort auf Direct X von Microsoft und erlaubt es den GPUs von AMD, Aufgaben schneller zu erledigen. Auch lassen sich dank der neuen Programmierschnittstelle Hardwarefeatures von AMDs Grafikkarten optimaler nutzen. Um die 50 Spiele werden und wurden laut AMD bereits mit Mantle-Support entwickelt.
In dem Interview mit PC-World erklärt Huddy, Entwickler hätten die Firma darum gebeten, Mantle auch auf Linux zu portieren. Man wolle nun im Laufe der nächsten Zeit Entwickler für diese Aufgabe abstellen, gab Huddy zu Protokoll, ohne aber einen konkreten Termin dafür zu nennen. AMD will den Steam- und Linux-Entwicklern ein Mantle-API zur Verfügung stellen, ob die Firma auch den Quellcode ihrer Tools freigeben will, ist hingegen nicht bekannt.
Besonders die Steam Machines, die Ende dieses oder Anfang des nächsten Jahres erscheinen sollen, könnten für AMD interessant sein, so Huddy. Die Grafik von Spielen wie Battlefield 4 und Thief profitiere laut Huddy bereits jetzt von Mantle. Würde AMD Mantle auf Linux portieren, wäre die Grafikhardware der Firma auch für Linux-Boxen interessanter. Gerade im Spielebereich bevorzugen diese bislang meist Nvidia-Karten, trotz der traditionell eher schlechten Zusammenarbeit.





