Drastische Änderungen am Entwicklungsmodell kündigt AMD für die neue Version 2.0 von Code XL an, einem GPU-Debugger und -Profiler.
Nicht nur sei Code XL nun Teil der GPU-Open-Inititative, man habe den Code auch, bis auf einige vertrauliche und proprietäre Teile, als Github-Projekt unter der MIT-Lizenz veröffentlicht. AMD erhoffe sich durch diesen Schritt, dass Entwickler Code XL gewinnbringender einsetzen und zu einem besseren Tool machen. Um Drittentwickler ins Boot zu holen, werde Code XL zudem nicht länger als AMD-Produkt vermarktet.
Neu in Version 2.0 ist der Frame-Analyse-Modus. Er richtet sich an Spiele-Entwickler und erlaubt es, Render Frames von Direct-X-12 zu holen und die Render-Timeline sowie den Gebrauch von CPU und GPU zu untersuchen. Sowohl die Visual-Studio-Erweiterung (Windows) als auch die Linux-Version unterstützen nun Hose-Code-Debugging. Das mache Code XL von einem API-Level- zu einem Host-CPU-Debugger, inklusive Breakpoints, Application Stepping, Ausdrucksevaluierung, während man zugleich die Debugging-Fähigkeiten für den Open-CL-Kernel erhalte.
Der Analyse-Modus unterstützt die GLSL-Shader und -Programm des Open-GL-Nachfolgers Vulkan. Dank Verbesserungen am Profiling-Modus lässt sich nun exakt herausfinden, wann das System erhöhten Energiebedarf hat und welchen Prozess es betrifft. Nicht zuletzt unterstützt Code XL plattformübergreifendes Remote GPU Profiling.







