Einer für alle: AMD will die verschiedenen Grafikkartentreiber vereinen und mit einem Open-Source-Unterbau versehen. Für den Kernel und den X-Server gibt es dann nur noch einen Basistreiber, der den Namen AMDGPU tragen soll.
Den Schritt hat Alex Deucher, der sich bei AMD um die Open-Source-Entwicklung kümmert, in einer Präsentation auf der XDC 2014 angekündigt. Aktuell gibt es den quelloffenen “radeon”-Treiber und den proprietären Catalyst-Treiber, dessen Code man auch weiterhin nicht veröffentlichen wolle. AMDGPU soll auf dem “radeon”-Treiber basieren, TTM, DRM, GBM, DRI sowie Glamor nutzen und künftig AMDs neue Grafikkartenserie Rx 300 (“Pirate Islands”) antreiben.
Damit wird es drei Linux-Stacks von AMD geben: All Open, Non-Pro und Pro. Wie der Non-Pro-Stack enthält auch der Pro-Stack Closed-Source-User-Mode-Driver (Open GL, Open CL und MMD), letzterer wird noch um Add-ons für Fire-Pro-Karten ergänzt. Schneller sollen die neuen Treiber auch arbeiten, indem sie im Userspace AMDs Heterogeneous System Architecture (HSA) und im Kernelspace den Treiber “amdkfd” verwenden.






