Kürzlich verlor Amazon-Chef Jeff Bezos an einem Tag 7 Milliarden US-Dollar, 18 Milliarden in einem Monat. Sorgen machen muss sich Amazons Chef dennoch nicht.
Das Unternehmen profitiert offenbar von der Krise und will weltweit 100 000 Helfer einstellen. Amazon will laut einem Blogpost in den amerikanischen, aber auch an seinen europäischen Standorten die Zahl an Arbeitskräften ausbauen: Der Konzern will während der Krise 100 000 zusätzliche Mitarbeiter einstellen.
Um die Arbeiter auch während der Corona-Krise ins Unternehmen zu locken, zahlt Amazon in den europäischen Niederlassungen bis Ende April 2 Euro zusätzlich pro Stunde (in den amerikanischen 2 US-Dollar). Betreffen soll das Programm vor allem Jobs in den Lagern, im Transport und beim Ausliefern der Waren, denn Amazon erfährt im Zuge der Corona-Pandemie eine erhöhte Nachfrage.
Quereinsteiger gesucht
Der Konzern will dabei auch Menschen beschäftigen, deren Branchen zur Zeit einbrechen: Mitarbeiter aus dem Hotelgewerbe, der Gastronomie und dem Reisebereich. Insgesamt will Amazon dafür 350 Millionen US-Dollar mehr in Löhne investieren. Währenddessen erholte sich auch der Aktienkurs von Amazon ein wenig: Auf dem Papier dürfte Jeff Bezos inzwischen wieder etwas reicher sein als vorher.





