Aktive Mitglieder verlassen Open Office

Seit der Gründung der Document Foundation mit dem zugehörigen Open-Office-Fork Libre Office gärt es zwischen Openoffice.org und den Mitgliedern der Stiftung, die oft parallel auch bei Open Office beteiligt sind. Nun haben rund 30 Open-Office-Aktive ihren Rückzug angekündigt.

Künftig werde man sich für die Document Foundation und Libre Office einsetzen, heißt es in einem gemeinsamen Schreiben. Als Gründe für den Rückzug gilt die ablehnende Haltung Oracles gegenüber der Stiftung und ihrem Wunsch, die Namensrechte an Open Office übertragen zu bekommen. Dass Oracle die Stiftung ignoriert und Open Office so weiterführen will wie bisher, ist für die Unterzeichenenden keine Option für eine weitere Zusammenarbeit, zumal in verantwortlichen Positionen.

In dem Schreiben heißt es dazu “Wir wollen eine Änderung, um der Community und der von ihr betreuten Software die Chance zur Entfaltung zu geben. Aus diesem Grund werden wir uns in Zukunft für die Document Foundation engagieren und in diesem Rahmen Libre Office gemeinsam entwickeln und fördern.” Zum Rücktritt ist zu lesen: “Wir haben uns entschieden und stellen unsere bisherigen Positionen hier im deutschsprachigen Projekt zur Verfügung.”

Damit gilt es für Openoffice.org nun eine ganze Reihe von Positionen neu zu besetzen. Unter den Unterzeichnern befinden sich unter anderem die Co-Leads Marko Moeller und Jacqueline Rahemipour.

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