Airware: Linux-Hardware für Mini-Drohnen

Der Os Nano Pilot der amerikanischen Firma Airware steuert Drohnen. (Bild: Airware)

Für knapp 4000 Dollar nicht gerade billig ist das ARM-Board mit Linux-Software, das der amerikanische Hersteller Airware anbietet. Mit den kleinen Kästchen lassen sich Drohnen steuern, inklusive Autopilot und selbstständigen Starts und Landungen.

Die Cortex ARM SoCs der Firma Airware haben bereits Schnittstellen an Bord, mit denen sich diverse Sensoren aus der Avionik steuern ließen, schreibt der Hersteller. Ansprechen kann der Entwickler diese per mitgeliefertem Software Development Kit. Dazu gehören neben Antrieb und Steuerung auch Treiber für Kameras sowie die Software für einen Computer, der als Bodenstation die Kommunikation mit dem fliegenden Linux-PC übernimmt.

Der Os Nano Pilot der amerikanischen Firma Airware steuert Drohnen. (Bild: Airware)

Der Os Nano Pilot der amerikanischen Firma Airware steuert Drohnen. (Bild: Airware)

Als Betriebssystem setzt Airware offenbar ein selbstentwickeltes Linux ein, das auf dem Miniaturboard mit 1-GHz-ARM-CPU, 512 MByte RAM, 8 GByte SD Card und diversen GPIO-Pins stark an einen Raspberry Pi erinnert. Der aber liegt preislich deutlich günstiger, kostet doch das Einstiegsmodell von Airware, der Os Nano Pilot bereits das hundertfache der Himbeere. Die hat aber auch keine Avionik-Software und -Sensorik an Bord.

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Nach oben