Die Openstack Foundation (OSF) hat die Cloud-Management Toolchain Airship als Top-Level-Projekt anerkannt. Damit hat das im Mai 2018 als Pilotprojekt aufgenommene Airship die Reifeprüfung bestanden.
Damit ist Airship neben Kata Containers und Zuul das dritte Projekt, das die OSF als offizielles Open-Infrastructure-Projekt anerkennt. Entstanden ist Airship auf Initiative von AT&T, dem amerikanischen Telekomkonzern, der den initialen Code beisteuerte. Mit der Airship-Plattform lässt sich der gesamte Lebenszyklus der Cloud-Infrastruktur verwalten.
Um die Anerkennung als vollwertiges Projekt unter dem Dach der Openstack Foundation zu erlangen, hat sich das Projekt diversen Prüfungen unterziehen müssen. Die Orientierung an der Mission einer offenen Infrastruktur, wie sie die OSF verfolgt war eine davon. Die Verpflichtung für eine Zusammenarbeit gemäß den Grundsätzen der sogenannten Four Opens war eine weitere. Unter diesen vier Kriterien versteht die Openstack Foundation Open Source, Open Design, Open Development, Open Community.
Wie bei vergleichbaren Reifeprüfung, etwa die der Apache Software Foundation, musste Airship auch eine aktive Community nachweisen. Mit 3862 Commits von 174 Beteiligte ist dies seit dem Mai 2018 ebenfalls gelungen. Die Airship-Community habe eine Software-Version und elf kleinere Aktualisierungen veröffentlicht, teilt die OSF mit.





