Die neue Version der Client-Management-Suite ACMP bleibt zwar ihrem Windows-Zentrismus treu, inventarisiert aber auch Linux- und Apple-Rechner, beschickt die mit Software und unterstützt beim Management.
Obwohl die ACMP-Software selbst nur auf Windows Server läuft, hatte sich das Linux-Magazin 08/2012 zu einem Test herabgelassen. Grund war, dass die für mittelgroße Firmen zugeschnittene Software auch Linux-Rechnern durchaus Sinnvolles angedeihen lassen kann. Reine Linux-Umgebungen damit managen zu wollen, wäre allerdings verfehlt.
Die seit dieser Woche verfügbare Version 5.0 steht offenbar in der Tradition der damals getesteten 3.8.10. Allerdings ist die Oberfläche komplett überarbeitet und zeigt ein modernes Design, neue Icons und Überschriften. Die Stabilität und die Geschwindigkeit seien jetzt höher, versichert der Hersteller Aagon aus Soest. Beim Datenaustausch zwischen ACMP Agent, Server und Console finder eine durchgehende Ende-zu Ende-Verschlüsselung statt. Die Automatisierungsmöglichkeiten seien stark erweitert – getreu der Linie von Aagon, dass Clientmanagement nicht bei der Softwareverteilung nicht aufhören dürfe. Neu entwickelt ist die Solution OS Deployment, die direkt aus ACMP heraus ein Betriebssystem-Rollout – inklusive des neuen Windows 10 – ermöglicht. Die Antwortdateien samt den Installationsdetails der Clients verwaltet ACMP 5.0 unabhängig vom Betriebssystem. Das Client Command Center wartet mit Funktionen für die effizientere Softwareverteilung auf. So hat der Hersteller den Paket Wizard überarbeitet und die Erkennung der Setup-Typen auf zwölf erweitert. Die Oberflächen-optimierte Report Engine bindet von QR-Codes ein kommt mit Kopfzeilen-Filtern klar.
Die Mnimalvoraussetzung für das Einbinden eines Linux-Servers ist ein Python-2.6-Interpreter. Auf Nachfrage des Linux-Magazins hin bestätigte ein Unternehmenssprecher einige Verbesserungen an der Linux-seitigen Software, räumte aber zugleich ein, dass es große Funktionserweiterungen auf dem Gebiet nicht gegeben hätte.






