2015 Cyber Risk Report erschienen

HP hat seinen diesjährigen Cyber Risk Report veröffentlicht, der einen Überblick über die Bedrohungslage im Jahr 2014 gibt und das Verständnis für Sicherheitsprobleme vertiefen will.

Der Report behandelt die Akteure, Schwachsellen und Bedrohungen, die im vergangenen Jahr eine besondere Rolle spielten. Auf seiten der Akteure verzeichnet er ein Anwachsen staatlich gesponserter Hacks und organisierter Krimineller. Dahinter stehen vor allem finanzielle Interessen und die Absicht, sich unberechtigt geistiges Eigentum Dritter anzueignen.

Unter den Applikationen, für die 2014 die meisten Exploits entdeckt wurden, führt mit weitem Abstand Microsofts Internet Explorer, gefolgt von Adobe Flash, Windows und Microsoft Office. Bei den Herstellern der von den Exploits betroffenen Applikationen führt Microsoft vor HP, Advantech, SAP und Apple. Bei der 2014 verwendeten Malware markiert so genannte Ransomware einen Trend, mit der von Nutzern Lösegeld erpresst werden soll, um eine Verschlüsselung ihrer Daten wieder aufzuheben. Ein zweiter Trend besteht in hochkomplexer Malware – bekannte Beispiele sind Stuxnet oder Regin. Besonders im Fall von Regin sind bis heute nicht alle Funktionen der Schadsoftware aufgeklärt.

Stark zugenommen hat auch  im Jahr 2014 wieder Malware für mobile Geräte, und darunter wie schon seit einigen Jahren namentlich für das Betriebssystem Android. Dem spielt in die Hände, dass Anti-Malware-Software unter Android nur auf gerooteten Geräten eine Infektion verhindern kann und ansonsten bestenfalls den Schadcode detektiert. Ransomware spielt auch hier eine große Rolle, daneben SMS-Malware und Banking-Trojaner.

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