20 Jahre Openoffice

Die Apache Software Foundation (ASF) feiert das 20jährige Jubiläum für das seit einiger Zeit unter ihren Fittichen stehende Openoffice.

Die Apache Software Foundation (ASF) feiert das 20jährige Jubiläum für das seit einiger Zeit unter ihren Fittichen stehende Openoffice. Mit rund 300 Millionen Downloads eines der erfolgreichsten Software-Projekte.

Ursprünglich war Openofice als Staroffice von der Firma Stardivision entwickelt worden. Die Stardivsion wurde samt Staroffice von Sun Microsystem aufgekauft. Sun veröffentlichte dann die Quelltexte von Staroffice woraus dann im Jahr 2000 Openoffice.org entstanden ist. Sun Microsystems wurde dann 2010 selbst von Oracle geschluckt, das die Entwicklung der Openoffice-Suite weiter betrieb. Im Jahr 2010 spaltete sich die Document Foundation ab und forkte Openoffice mit ihrer Version namens Libreoffice. Oracle übertrug im folgenden Jahr alle Rechte an Openoffice an die Apache Software Foundation. Die ASF wiederum machte Openoffice im Jahr 2012 zu einem ihrer Top-Level-Projekte.

Openoffice besteht aus der Textverarbeitung Writer, der Tabellenkalkulation Calc, der Präsentationssoftware Impress, dem Formel-Editor Math, dem Datenbankprogramm Base und dem Vektorgrafik-Editor Draw. Es ist in 120 Sprachen übersetzt, wovon 41 Lokalisierungen vom Projekt selbst gepflegt werden.

Wie alle ASF-Projekte steht es unter der Apache License Version 2.0. Openoffice wird, was die Community-Betreuung, das Tagesgeschäft und die Release-Planung betrifft, von einem Project Management Committee (PMC) geführt. Den Überblick über das Projekt hat ein selbstgewähltes Team von aktiven Entwicklern, die zum Code beitragen. Es habe unter der ASF-Ägide 12 Releases gegeben, teilt die Stiftung mit.

Neben den Gratulanten aus dem Nutzerkreis von Openoffice gibt es auch Kritik. Die Document Foundation, die mit Libreoffice quasi das Konkurrenzprodukt betreibt, hat zum Jubiläum dazu aufgerufen, gemeinsame Sache zu machen. Openoffice werde kaum weiterentwickelt und befinde sich in einem veralteten Zustand, kritisierte der Vorstand der Document Foundation in einem offenen Brief.

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Nach oben