LogRunner hält Logfiles im RAM

Logfiles im RAM zu speichern entlastet Massenspeicher wie Festplatten oder SSDs. Besonders nützlich ist es bei Geräten, bei denen sich die Systempartition auf einer SD-Karte befindet, beispielsweise beim Raspberry Pi. Geübte Linuxer können das zwar auch von Hand konfigurieren, einfacher geht es aber mit der Software LogRunner. Sie legt beim Start eine Ramdisk an und kopiert alle Protokolldateien dorthin. Dabei verwendet sie einen schlauen Rotationsmechanismus, um den im RAM belegten Speicherplatz einzuschränken, standardmäßig auf 16 MByte. Erreicht ein Logfile eine bestimmte Größe, per Default 1 Mbyte, komprimiert es LogRunner und speichert es in einem konfigurierbaren Verzeichnis.

Zum Installieren klont man das LogRunner-Repository von Github:

git clone https://github.com/jacook/logrunner.git

Danach wechselt man ins entstandene Verzeichnis und ruft das Installationsskript “./setup.py” als Root auf. Das Kommando “logrunnerd -d”, ebenfalls als Root ausgeführt, startet die Loggingsoftware als Daemon. Wer die Einstellungen anpassen möchte, bearbeitet die Datei “/etc/logrunner.conf”. LogRunner ist freie Software unter GPLv3.

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