In vielen aktuellen Rechnern steckt ein Chip, den zwar niemand nutzt, um dessen Sinn sich aber Mythen ranken. Dabei könnte sich das Trusted Platform Module durchaus für sinnvolle Aufgaben eignen, wie erste Beispielanwendungen zeigen. Deren Reifegrad lässt aber Wünsche offen.
Das Thema Trusted Computing für Linux ist ein heißes Eisen, kein Artikel wird es abkühlen können. Wohl aber vermag er Leser in die Lage zu versetzen, sich selber ein Bild über die Chancen und Risiken der Fritz-Chip-Technik zu machen.
Per RST-Angriff ist es leicht, fremde TCP-Verbindungen abzuschießen - viel leichter als Experten 20 Jahre lang vermuteten. Gefährdet sind besonders Anwendungen, die auf langlebige TCP-Verbindungen angewiesen sind, etwa VPNs, DNS-Zonentransfers oder BGP. Das Risiko lässt sich aber minimieren.
Funktionierende Netzwerke mit Linux aufbauen ist nicht besonders schwer. Wer zudem noch wissen will, was dabei unter der Motorhaube des Linux-Kernels passiert, bekommt im Bereich der Netzwerkprotokolle jetzt eine passende Informationsquelle.



