15 Projekte aus dem Open-Source-Bereich bekommen bei der Cebit Gelegenheit sich zu präsentieren. Eines davon: Die populäre Linux-Umgebung Gnome.
Wir baten die Macher der Software um einen Steckbrief ihres Projekts.
Was ist Gnome?
Gnome ist eine freie Desktop-Umgebung für Linux und Unix-artige Systeme, die besonders darauf bedacht ist, einen leichten Zugang zu bieten. Darüber hinaus bietet Gnome eine Software-Entwicklungsplattform um Anwendnugen zu entwickeln, die sich nahtlos in die Desktop-Umgebung einfügen.
Seit wann besteht das Projekt?
Das Projekt wurde 1997 Miguel de Icaza und Federico Mena gegründet
Wie viele aktive Mitglieder hat das Projekt?
Unzählige; ca. 1000 Entwickler und eine unbekannte Nummer von Übersetzern, Artisten…
Warum soll der CeBIT-Besucher an Euren Stand kommen?
Den CeBIT-Besucher erwartet eine Vorstellung der aktuellsten Gnome-Version sowie die Möglichkeit, Feedback an Gnome-Entwickler zu geben und Fragen zu stellen.
Für wen macht Ihr Eure Software?
Für jeden. Auch Firmen.
Was sind aktuell die größten Schwierigkeiten?
Die größten Schwierigkeiten bestehen Diskrepanzen zwischen den Firmen, die GTK+ bisher eine unendliche API- und ABI-Stabilität bescheinigt haben, und der Community, die für eine bessere Code-Qualität API- und ABI-Kompatibilität für GTK+ 3.0 aufgeben wollen.
Wenn das Geld für einen festangestellten Entwickler da wäre, welche Nuss sollte er knacken?
Es gibt fest angestellte Entwickler, und die knacken grade diverse Nüsse: Event-Redirection für Offscreen-Windows; Subwindow-freies GTK+ und einige mehr.
Unter welcher Lizenz steht die Software?
LGPL/GPL.
Internetadresse:Gnome.


