Sobald Uyuni grundlegend installiert, erste Inhalte bereitgestellt und ein erster Client registriert ist, steht weiteren Administrationsaufgaben nichts mehr im Weg. Widmen wir uns also den täglichen Freuden und Pflichten der Systemadministration.
Uyuni verspricht eine ganze Fülle an Funktionen, um die tägliche Systemverwaltung zu erleichtern. Einerseits dient das Tool als zentrale Sammelstelle für Systemeigenschaften, indem es sämtliche Soft- und Hardwareinformationen (Abbildung 1) inventarisiert. Die gespeicherten Informationen sehen Sie ein, indem Sie ein System unter Systems | System List auswählen. In der geöffneten Übersicht findet sich eine Zusammenfassung der relevantesten Informationen, hinter den Registerkarten Properties und Hardware gibt es weitere nützliche Details. Doch Informationen lassen sich noch stärker präzisieren: Unter anderem gibt es zusätzliche Eingabefelder für Standortangaben wie Adresse, Gebäude, Raum oder Höheneinheit, und eigene Notizen lassen sich an einer Stelle erfassen.
Letztere erreichen Sie über die Registerkarte Notes (Abbildung 2). Dort ergänzen Sie mit einem Klick auf Create Note nach Belieben eigene Notizen – beispielsweise mit Wartungshinweisen für das Team oder mit Links zur umfangreichen Systemdokumentation. Unterhalb von Custom Info lassen sich außerdem Metainformationen in Form von Variablen und Werten in der Datenbank vermerken. Diese Informationen stehen nicht nur über die Weboberfläche sondern auch über Uyunis API bereit. Dementsprechend leisten sie vor allem bei der Automatisierung wertvolle Dienste.

Abbildung 2: Jedes System lässt sich mit beliebigen Notizen versehen. Dazu gehören zum Beispiel Wartungshinweise für Teammitglieder.
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