Aus Linux-Magazin 02/2026

Uptime Kuma: Liebling unter den quelloffenen Monitoring-Tools

© mikkiorso / 123rf.com

Ein kleiner Bär wacht über Ihre Infrastruktur, er heißt Uptime Kuma. In wenigen Jahren hat sich das ursprüngliche Hobbyprojekt zu einem der beliebtesten Open-Source-Monitoring-Tools entwickelt.

Der Name verrät die Philosophie: Kuma bedeutet im Japanischen Bär [1] – es handelt sich also bei Uptime Kuma um einen kleinen Bären, der rund um die Uhr über Webseiten, Server und Dienste wacht. So beschreibt Entwickler Louis Lam sein Projekt selbst. Was im Juli 2021 als persönliche Lösung für ein konkretes Problem begann, hat sich zu einem der erfolgreichsten selbst gehosteten Monitoring-Tools gemausert.

Die Entstehungsgeschichte ist typisch für Open-Source-Projekte: Louis Lam suchte nach einem kostenlosen, selbst gehosteten Monitoring-Werkzeug mit moderner Oberfläche. Die damals verfügbaren Alternativen überzeugten ihn nicht: statping-ng wurde nicht mehr gepflegt und wirkte veraltet. UptimeRobot als SaaS-Lösung erwies sich in der kostenlosen Version als zu eingeschränkt und ist obendrein nicht Open Source. Also schrieb er kurzerhand selbst ein Tool.

Die Zahlen sprechen für sich: Fast 79 000 GitHub-Stars und mehr als 127 Millionen Docker-Pulls küren Uptime Kuma zu einem der populärsten Projekte in seiner Kategorie. Die Wachstumskurve beeindruckt ebenfalls: Im August 2021, nur wenige Wochen nach der Erstveröffentlichung, erreichte das Projekt die ersten 1000 Stars. Binnen eines Jahres stieg ihre Zahl auf über 20 000. Die Community wächst stetig und das Projekt erhält kontinuierlich Beiträge und Übersetzungen von Entwicklern weltweit.

Was dahinter steckt

Im Kern ist Uptime Kuma (Abbildung 1) ein Monitoring-Tool [2], das die Verfügbarkeit von Netzwerkdiensten überwacht. Anders als kommerzielle SaaS-Lösungen läuft es vollständig auf der eigenen Infrastruktur – egal ob si...

[...]
Linux-Magazin Online veröffentlicht alle Print-Artikel, die seit 2001 im Linux-Magazin erschienen sind. Damit steht Ihnen ein hochwertig bestücktes Archiv bis hin zu den Beiträgen der aktuellen Ausgabe online zur Verfügung. Die über 4.000 Artikel sind größtenteils kostenlos zugänglich, nur für Beiträge (als PDF) der jüngsten zehn Linux-Magazine ist eine kleine Gebühr fällig.

DIESEN ARTIKEL ALS PDF KAUFEN
EXPRESS-KAUF ALS PDFUmfang: 6 HeftseitenPreis €0,99
(inkl. 19% MwSt.)
LINUX-MAGAZIN KAUFEN
EINZELNE AUSGABE Print-Ausgaben Digitale Ausgaben
ABONNEMENTS Print-Abos Digitales Abo
TABLET & SMARTPHONE APPS Readly Logo
E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Nach oben